Kunsttherapie trifft Systemisches Coaching: “Unsere Workshops sind kreative Reflexionsräume”

Zusammen mit meinem Kollegen André Eichbauer (Kunsttherapeut) konzipiere und gestalte ich nun schon seit eineinhalb Jahren Workshops. In einem Video erzählen wir, was unsere Zusammenarbeit ausmacht, was wir uns schon alles für Teams und Führungskräfte ausgedacht haben und wie sich unsere Expertisen in Kunsttherapie und Systemischem Coaching wunderbar ergänzen.

Heute mal eine Geschichte in eigener Sache: Kennengelernt haben wir uns tatsächlich über LinkedIn. Dort haben wir denselben Post kommentiert und sind so in den Austausch gekommen. Daraufhin lud ich André in meinen Podcast “Hallo Angst” ein, wo er die Geschichte seines Burnouts erzählte und wie diese Erfahrung ihn dazu brachte, selber Kunsttherapeut zu werden. Im Gespräch stellten wir dann noch fest, dass auch André, wie ich vor ein paar Jahren in den Chiemgau umzieht. Ein paar Monate später kamen wir dann über Andrés Frau Julia zu unserem ersten gemeinsamen Auftrag: Einen Workshop für eine größere Gruppe Führungskräfte - Thema: Umgang mit Konflikten. In einer Klinik am Chiemsee. Wow!

Das Gegenteil von langweilig: Unsere Workshops mit kunsttherapeutischen und systemischen Anteilen

Und so haben wir einfach mal gemacht…und gemerkt, dass es sich gut anfühlt und auch gut funktioniert. Warum? André und ich ergänzen uns sehr gut. Er: Kunsttherapeut mit Marketinghintergrund und - naja - Mann. Ich: Systemische Coach mit journalistischem Hintergrund - und naja - Frau. Was uns von Anfang an verbunden hat: Wir wollten Workshops machen, die anders sind als die, die wir vielleicht mal selber in unserem Arbeitsleben besucht haben, an die wir uns kaum noch erinnern konnten, weil sie so langweilig und verschult waren. Unsere Workshops sollten lebendig und das Gegenteil von langweilig sein.

Was unsere Workshops besonders macht:

1. Unsere Workshops sind nicht von der Stange!

Wir holen nicht immer wieder dasselbe Konzept aus der Schublade. Uns ist es wichtig, im Vorfeld ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen und die sich daraus ergebenden Inhalte und Ziele eines Workshops zu erarbeiten - idealerweise mit allen Beteiligten. Nachdem wir unser Konzept ausgearbeitet haben, gibt es nochmal eine zweite Runde - den Feinschliff. Im Nachgang treffen wir uns für gegenseitiges Feedback und Kritik nochmals zu einer Retrospektive.

2. Unsere Workshops sind abwechslungsreich, interaktiv und lebendig.

Unser Motto lautet: So wenig Psychoedukation im klassischen Sinne wie nötig und so viel ins Tun kommen wie möglich. Denn: Wir sind davon überzeugt, dass wir lieber lernen indem wir etwas erleben - und nicht indem wir etwas frontal vorgesetzt bekommen. In diesem Sinne sind unsere Workshops eine Mixtur aus kunsttherapeutischen Einheiten und systemischen Methoden. Aber: Wir malen und spielen nicht nur, sondern wir gehen auch immer in die gemeinsame Reflexion über das, was wir gerade alleine oder gemeinsam getan bzw. erlebt haben. So kann man sagen: Unsere Workshops sind kreative Reflexionsräume.

3. Unsere Workshops sind von unserer Haltung geprägt.

Und was kennzeichnet unsere Haltung? Wir sind und bleiben neugierig, sind allparteilich, wertschätzend und auf Augenhöhe mit unseren Workshop-Teilnehmer*innen. Wir sind davon überzeugt, dass ein Workshop was das Lernen angeht keinesfalls eine Einbahnstraße ist. Das heißt: Auch wir sind immer wieder überrascht und dankbar, was wir von den Teilnehmenden lernen dürfen.

Arbeiten mit Ton

In unseren Workshops kann es schon mal vorkommen, dass man sich die Hände dreckig macht.

Ins Tun kommen… z. B. mit Symbolen

Wenn wir uns von einer Situation ein Bild machen, gewinnen wir schneller Klarheit als wenn wir nur darüber reden.

An wen sich unsere Workshops richten

An Führungskräfte und Mitarbeitende in sämtlichen Branchen. Bisher sind wir mit unseren Workshops im psychosozialen Feld und im Gesundheitsbereich tätig. Wir können uns aber genauso vorstellen, in einer Bäckerei, in einer Gemeinde, einem Theater, Museum oder einem mittelständischen Unternehmen aktiv zu werden. Wir kennen uns sowohl mit hierarchischen als auch mit flachen hierarchischen Strukturen aus. Voraussetzung für das beidseitige Gelingen eines Workshops ist eine gewisse Offenheit. Offenheit für was eigentlich? Für Reflexion. Selbstreflexion und Reflexion in der Gruppe.

Mögliche Themen für Workshops:

Auch hier sind wir offen. Was wir bisher schon für Themen in Workshops bearbeitet haben: Umgang mit Konflikten, Resilienz im Team fördern, Wie wir psychologische Sicherheit im Team verankern, Kommunikation für Führungskräfte oder Veränderung für Führungskräfte.

Interessiert an unseren kunsttherapeutisch-systemischen Workshops? Anfragen gerne an:

post@katharinaaltemeier.de oder an coaching@the-elephant-room.com

Hier noch der Link zu unserer gemeinsamen Podcastfolge:

WEITERE LINKS:

Mehr über André: the-elephant-room.com

Mehr über mein Workshop-Angebot: Hier

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